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Das meiste haben wir gewöhnlich in der Zeit getan,     in der wir meinen, nichts getan zu haben.

Marie von Ebner-Eschenbach

Die Kunst des Nicht-Tuns

In letzter Zeit beschäftige ich mich viel mit der Resonanz zum Thema Ästhetik. Ich verstehe Ästhetik nicht nur als "das Schöne", sondern auch als "das Spürbare". Ein Raum, der Resonanz zulässt – wie ein Instrument, das erst klingen kann, wenn es nicht gezwungen wird.

  • Was bedeutet das für Teams oder Schulen?
    In der Stille zwischen den Worten, im Innehalten vor einer Entscheidung, im Zuhören ohne sofortige Antwort entsteht oft das Wesentliche. Eine ästhetische Haltung im Umgang mit Menschen bedeutet, Räume zu lassen – für Pausen, für Irritationen, für das, was noch nicht sagbar ist.
    Beispiel: Eine Schulentwicklung, die nicht nach Plan verläuft, sondern organisch wächst, weil das Team Zeit hat, sich einzufinden.

  • Frage an dich:
    Wo erlebst du in deiner Arbeit Momente, in denen „Nichts-Tun“ plötzlich fruchtbar wurde?

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